Die heiße Endphase

Nach einer kleinen Sendepause melden wir uns mit tollen Neuigkeiten zurück. Wir befinden uns gerade in der heißen Endphase des Projektes. Es werden letzte Auswertungen durchgeführt und alle Projektmitglieder schreiben an den Kapiteln des Projektberichts.

Nach eingehender Analyse können wir feststellen, dass es „den“ typischen Nutzer von Sozialen Netzwerkplattformen nicht gibt. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterscheiden sich stark darin, wie sie mit den Angeboten und ihren Herausforderungen umgehen. Mehr dazu gibts in unserem Projektbericht.

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Projektnews: Abgabe des Zwischenberichts und Start der Pretest-Phase

Endlich melden wir uns mit Neuigkeiten zum Stand unseres Projektes zurück. Es gibt wie immer viel zu berichten:

Die letzten Monate vergingen wie im Flug, denn es standen zwei große Abgabetermine auf unserem Projektplan an: Die Fertigstellung des Zwischenberichts und der Start des Pretests.

Im Zwischenbericht haben wir unsere bisherigen Erkenntnisse beschrieben und den momentanen Stand des Projektes festgehalten. Unter anderem kamen wir zu dem Schluss, uns vorrangig mit dem Verhalten bezüglich Datenschutz und Privatsphäre auf Sozialen Netzwerkplattformen zu beschäftigen, da Social-Web-Anwendungen bei Foren im Vergleich zu Sozialen Netzwerk-Plattformen nicht so stark ausgeprägt sind.

Die Nutzer müssen hier  Profile anlegen und Informationen über sich preisgeben, um sich dann mit anderen Nutzern austauschen zu können, Beziehungen zu pflegen, Informationen einzuholen, aber auch sich selbst in möglichst gutem Licht darzustellen, sogenanntes Impression Management. Dieses Selbstoffenbarungsverhalten steht im Gegensatz zu den individuellen Vorstellungen von Privatsphäre und den Persönlichkeitsrechten des Einzelnen.

Junge Nutzer sind nicht nur aktiver im Internet (siehe dazu auch den letzten Beitrag) und stellen die häufigste Nutzergruppe von Sozialen Netzwerk-Plattformen dar, sondern gehören auch hier zu jener Gruppe an Nutzern, die eher offen viele Informationen preisgeben. Gefährlich ist hierbei, dass sie den Überblick verlieren können, wer Informationen über sie sammeln, verarbeiten und auswerten kann. Auch deswegen fühlen wir uns bestätigt, dass dringend und unbedingt Empfehlungen für medienpädagogisches Handeln entwickelt werden müssen, um die Aufmerksamkeit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf diese Problematik zu lenken und ihnen dabei zu helfen, sensibler mit ihren persönlichen Daten umzugehen.

Das Projekt gliedert sich in vier empirische Projektabschnitte. Zusätzlich wurde eine Sekundäranalyse von  deutschsprachiger und internationaler Literatur durchgeführt. Die Besonderheit dieses Projektes stellt die Einschätzung der Sachlage aus juristischer Perspektive dar.

Die erste qualitative Phase (Interviews mit den Jugendlichen) befindet sich momentan im Abschluss. Alle Interviews wurden bereits geführt und die Planung der ersten quantitativen Phase (Standardisierte Onlinebefragung) ist ebenfalls bereits abgeschlossen. Die Durchführung der Online-Befragung wird nach dem Pretest, der sich gerade im Feld befindet, im August starten.

Wir sind schon ganz gespannt auf die ersten Ergebnisse des Pretests und werden euch hoffentlich bald etwas mehr darüber berichten können.