„Mein Web 2.0“ im Juli: Es flattrt!

Seit einigen Wochen beobachtet man auf vielen Blogs eine Art „Gefällt mir“-Button in grün und orange. Doch was hat es mit diesem sogenannten „Flattr“ auf sich? Das System von Flattr ist ein Versuch, dem ewigen Problem zu begegnen, ob und wie man mit Inhalten im Internet Geld einnehmen kann. Stefan Niggemeier erklärt in seinem Blog, wie das funktionieren soll:

„Das Prinzip geht so: Man meldet sich bei Flattr an und legt einen Betrag fest, den man monatlich für Online-Inhalte ausgeben will. Dann klickt man immer dort, wo einem etwas gut gefällt, auf den Flattr-Button. Am Ende des Monats wird die vorher festgelegte Gesamtsumme auf die angeklickten Dinge verteilt. Wer 20 Euro ausgibt und zehnmal etwas geflattrt hat, spendet so je 2 Euro. Bei jemandem, der sich für 10 Euro im Monat entscheidet und hundertmal flattrt, ist jeder Klick auf den Knopf 10 Cent wert.“

Die ersten Versuche von Herrn Niggemeier und Co haben gezeigt, dass tatsächlich ein bisschen Geld zusammenkommt: Er selbst hat im ersten Flattr-Monat etwa 350 Euro eingenommen, die taz kommt sogar auf beinahe 1000 Euro. Es scheint also eine gewisse Zahlungsbereitschaft der Leser auch für kostenlos verfügbare Online-Inhalte zu geben. Ob dies nur die anfängliche Begeisterung ist oder ob sich das System längerfristig etablieren kann, wird man sehen. Ich finde die Idee jedenfalls sehr gut und glaube daran, dass es genügend LeserInnen gibt, die Ihre Anerkennung für die vielen Online-Schreiber auf diese Weise ausdrücken möchten. Wenn Sie der gleichen Meinung sind: Flattrn Sie mit!

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