„Mein Web 2.0“ im Juni – das unschlagbare Webgenie?

Mit dem Beginn von Web 2.0 kam auch eine neue Art der Wissenssammlung auf. Ein Beispiel dafür fand ich beim Durchstöbern des Netzes an einem der verregneten Frühjahrstage dieses Jahr:

Der Akinator  auf http://de.akinator.com/

Dieses Spiel ist vergleichbar mit dem alt bekannten Gesellschaftsspiel „Wer bin ich“. Nur das hier der Spielpartner ein virtueller Flaschengeist ist, der jede Person, an die der Spielpartner denkt, errät. Aufgabe ist es, an irgendeine Person, Sache oder Figur zu denken. Der Akinator fragt daraufhin durchschnittlich 10-15 Fragen über die Person und errät diese schließlich. Das Wissen des Flaschengeistes ist dabei unbegrenzt. So sind gegenwärtige Politiker (z. B. Angela Merkel) oder Schauspieler genauso wenig ein Problem wie Romanfiguren. Sogar der  Hund „Rollo“ aus dem Roman Effi Briest von Theodor Fontane errät der Akinator in weniger als 15 Fragen. Tipp: Wer es nicht glauben kann, bitte ausprobieren.

Auch wenn Akinator.com nicht gerade zu den sinnvollen Freizeitbeschäftigungen zählt, so zeigt es doch wie gut crowdsourcing funktionieren kann, sobald eine kritische Masse erreicht ist: Das unschlagbare Webgenie errät scheinbar jede Person, Sache oder Figur an die der Spieler denkt. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, so kann der Spieler zusätzliche Personen eintragen und das Wissen des Akinator vergrößern.  Somit entsteht ein unschlagbares, virtuelles Genie.

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