„Mein Web 2.0“ im Januar – Vorsätze für das neue Jahr?

Seit 12 Tagen leben wir nun im Jahr 2010. Zeit genug also, um sich mit seinen Vorsätzen für das neue Jahr etwas konkreter zu beschäftigen. Welche sollte man wirklich verfolgen? Welche sind ohnehin unrealistisch? Wie ernsthaft wird man die Ziele tatsächlich verfolgen? Braucht man einen Zeitplan?

Im Endeffekt ähneln sich fast alle Vorsätze. Ob man nun mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren, mit dem Rauchen aufhören, oder eine Abschlussarbeit schreiben möchte: Zuerst muss der innere Schweinehund überwunden werden, dann folgen mehr oder wenige lange Durststrecken und – wenn man bis dahin nicht aufgegeben hat – kann man am Ende den Erfolg genießen. Und genau darin liegt der Knackpunkt. Selbst wenn man es schafft, seinen inneren Schweinehund zu besiegen und heute bspw. zum Salat anstatt zum saftigen Steak gegriffen hat – was ist mit morgen, übermorgen und überübermorgen?! Was man braucht ist eine dauerhafte Motivation!

Diese kann man sich auf http://www.stickk.com/ selbst beschaffen. Die Web 2.0-Anwendung unterstützt alle Nutzer dabei, sich selbst zu motivieren, ihr gestecktes Ziel zu erreichen. Das System ist dabei denkbar einfach: Man meldet sich an, formuliert seine Ziele, ggf. Teilziele und den Zeitraum, in dem diese Ziele erreicht werden sollen. Anschließend – und das ist der eigentliche Motivationsfaktor – legt man die Höhe seines MONETÄREN Einsatz fest. Abschließend bestimmt man einen Schiedsrichter, der die Einhaltung der Ziele überwacht. Fertig. Wenn man nun noch möchte, kann man Freunde über das Vorhaben informieren, die die Fortschritte anschließend auf der Website beobachten können, und sein Profil mit Fotos etc. vervollständigen. Man kann also neben dem finanziellen Anreiz zusätzlich noch problemlos sozialen Druck zur Erhöhung der Motivation aufbauen. Erreicht man seine Ziele in den selbstbestimmten Zeitabständen, darf man sich freuen und natürlich auch sein Geld behalten. Andernfalls verpflichtet man sich, das Geld zu spenden. Für was oder für wen man sein Geld spendet, kann man selbst festlegen. Wie wäre es zum Beispiel wenn man den Betrag einer Wohltätigkeitsorganisation (wie z.B. WWF, UNICEF, Rotes Kreuz oder Ärzte ohne Grenzen) spendet? Sollte man seinen Vorsatz also doch nicht erreichen, so hat man immerhin das Ziel erreicht, etwas Gutes getan zu haben – kann es einen besseren Vorsatz für das neue Jahr geben?

P.S. Gegründet wurde die Seite übrigens von den zwei Yale-Professoren Dean Karlan und Ian Ayres sowie dem Yale-Studenten Jordan Goldberg. Ihre Studien haben ergeben, dass die Nutzung ihrer Seite, die Wahrscheinlichkeit sein Ziel zu erreichen, verdreifacht!

P.P.S. Das System funktioniert natürlich auch ohne Internet – falls man den Vorsatz haben sollte, seinen Internetkonsum zu reduzieren.

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